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Hat sich Ihre Email-Liste mit Corona infiziert?


Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich die Welt verändert und wird nicht mehr dieselbe sein. Das Virus hat viele Branchen hart getroffen und trotz Milliardenhilfe aus der Staatskasse und Kurzarbeitsentschädigungen werden viele Unternehmen nicht darum herumkommen einen harten Sparkurs einzuschlagen. Die Folgen davon sind bereit jetzt zu spüren. Die Arbeitslosigkeit ist in den letzten Wochen angestiegen und die Quote wird sich in den kommenden Monaten weiter erhöhen.

E-Mail-Adressen im B2B-Bereich sind stark betroffen

Durch die Einsparung von Arbeitsplätzen, werden bestehende E-Mail-Kontakte ungültig und in den bisherigen Kontakt-Listen sammeln sich plötzlich Unmengen von nicht mehr aktuellen E-Mail-Adressen. Von den Auswirkungen der Pandemie sind vor allem Adressen im B2B-Bereich betroffen. Geschäftliche E-Mail-Adressen verlieren mit dem Verlust des Arbeitsplatzes oder einem Job-Wechsel umgehend ihre Aktualität. Vermarkter, Online-Shop-Betreiber, Agenturen und viele weitere sind plötzlich von einer erhöhten Bounce-Rate bei Ihren Mailings betroffen.

Die Verfallsrate in den letzten Wochen ist stark angestiegen

Jede E-Mail-Listen verschlechtert sich im Laufe der Zeit, wenn nicht auf deren Aktualität geachtet wird. Laut Marketing-Untersuchungen sind innerhalb eines Jahres rund 20% Ihrer E-Mail-Adressen veraltet und dies ganz ohne Auswirkungen einer Pandemie. Menschen heiraten, wechseln den E-Mail-Anbieter oder Arbeitgeber, Domains werden ungültige usw. Die Gründe sind vielfältig. Die Verfallsrate in den letzten Monaten und kommen Wochen dürfte, aufgrund der Sparkurse im Personalbereich wohl deutlich angestiegen sein und noch weiter ansteigen.

Die Folgen einer nicht aktuellen E-Mail-Datenbank, können für Sie weitreichend sein.

Ist der Ruf erst ruiniert…

Internet Service Provider bewerten jeden E-Mail-Sender und erstellen eine Reputations-Liste. Fällt Ihre Online-Reputation aufgrund einer hohen Bounce-Rate schlecht aus, werden Ihre zukünftigen Emails als Spam gekennzeichnet, landen im Spam-Ordner oder werden gar nicht erst an den Empfänger ausgeliefert. Ihr gesamtes E-Mail-Marketingprogramm gerät ins Stocken und dies in einer Zeit, in welcher Agieren im krisengeschüttelten Markt sowieso schon schwierig ist.

Um genau dies zu verhindern, empfiehlt es sich regelmässig, aber mindestens bevor Sie einen Newsletter an eine Zielgruppe versenden, die entsprechende Kontakt-Listen oder den gesamten Adress-Bestand überprüfen und aktualisieren zu lassen. Die Definition von «regelmässig» hat sich in den letzten Wochen jedoch geändert. War eine quartalsweise Kontrolle der Daten vor der Pandemie ausreichend, ist in den kommenden Wochen eine engmaschigere Prüfung auf jeden Fall empfohlen.

Mittels einer E-Mail-Verifizierung können Sie ungültige, alte oder gefährliche Adressen aussieben und verhindern, dass Ihre Nachrichten bouncen. Eine Überprüfung Ihrer E-Mail-Listen mittels einem Verifizierungsdienst ist kostengünstig und schnell erledigt und erspart ihnen einen Haufen zukünftigen Ärger.

Die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19- Pandemie werden uns vermutlich noch eine lange Zeit begleiten. Eine Krise muss jedoch nicht nur negative Folgen mit sich bringen, sondern kann auch als Chance wahrgenommen werden sich weiter zu entwickeln, Verbesserungen vorzunehmen und im besten Fall gestärkt aus der Krise hervorzugehen.